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Mittwoch, 11. März 2015

and then the things you love most turn into monsters

Verdammt geiles Leben wenn du mitten in der nacht aufwachst weil du nicht mehr weißt wann schlafenszeit ist und wann nicht, wenn du nicht mehr weißt ob du jetzt aufstehen musst oder du noch Zeit hast, wenn du alleine durch die Wohnung schlenderst obwohl du Angst hast
Und dann wachst du plötzlich auf schaust in den Spiegel und fängst an zu weinen, zu heulen und kannst dich nicht mehr zusammenreißen, es ist noch so früh und alle schlafen man hört nichts aber du kannst nicht aufhören zu schreien und zu weinen zu schreien und zu weinen, deine Lippe blutet und alles ist an deinem Kinn runtegelaufen, du weißt nicht was du machen sollst und schreist weiter es will nicht aufhören und du erinnerst dich weshalb du weinen musst, schreckst auf weil du in deinem Traum deinen verstorbenen neben dir liegen hattest, ohne Fleisch ohne Blick nach oben ohne Stimme, nur dagelegen in seinem Anzug, der ihm angezogen wurde von irgendwelchen Menschen und er ist ihm viel zu groß und er liegt da und er atmet nicht
Und du schaust auf dieses bett auf dem du vor einigen Sekunden noch lagst und läufst weg, schreist weiter weil du ihn immernoch sehen kannst egal wo du jetzt hinschaust, überall Augen die dich beobachten du wirst krank 

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