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Donnerstag, 24. Juli 2014

SONNENSCHEIN, MEIN SONNENSCHEIN

Die Sonne scheint, die Blumen im Garten wachsen - die Tomaten, die endlich anfangen Rot zu werden, sie in der Küche und ich hier vor dem Fenster. Im Hintergrund läuft dieser Film, dieser Liebesfilm von dem alle seit Tagen reden. Die Sonnenstralen, die auf meine Haut scheinen, die Musik, die einen versucht wachzukriegen, will, dass man den Mut kriegt das zu tun, was man schon lange hätte tun sollen, alles läuft so wie es laufen sollte, alles läuft gut.
Aber die Atmospähere ist nicht mehr dieselbe, es fehlt etwas. Es fehlen die Worte, die vom Esszimmer zu mir gerufen werden sollten, die Meinung über das Wetter, was, wenn es nach dieser Stimme gehen würde immer gut war, Die Sonne scheint, siehst du, heute ist ein schöner Tag. Es fehlen die Schritte vom Esszimmer in die Küche, die Langsame zudrücken der Tür, mein Name der gerufen wurde, wenn etwas nicht war wie es sein sollte, oder nicht war wo es sein sollte. Mein Guten Morgen, wenn die Stimme weicher wurde und ein Lächeln aufsetzte, als es mich aus meinem Zimmer kommen sah. Ich sah verschlafen aus, große leere Augen, ein Zopf, der mir auf der Schulter hing, mein Schlafanzug, der genauso locker war aber diese Stimme, die einfach froh war mich zu sehen, dessen Mundwinkel nach oben ging und dessen Augen anfingen zu leuchten, als es mich sah. Guten Morgen, Guten Morgen! Alles war gut, alles war da und nichts hat gefehlt. Ja, natürlich war mal etwas nicht so, wie es sein sollte, etwas zum Erledigen oder jemand, auf den wir gewartet haben, der nicht kam. Aber alles im ganzen, was es so, wie ich es wollte, so wie man sich diese Zeit hier vorstellt. Und jetzt fehlt sie, diese Atmosphäre. Diese warme fröhliche Stimme, aber ich werds bei mir halten, werd diese Sonne immer bei mir halten, immer 

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