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Montag, 18. Juni 2012

licht aus, tür zu und unter die decke, ich bin allein. endlich. ich steh auf und greif nach dem telefon. 060.. er. einatmen.  ich geh dran. er legt auf, in dem moment. ausatmen. ich lauf durch die wohnung und mach die jalousien runter. im vergleich zu meinem herz, scheint sich das zu ähneln. es klingelt wieder, nach paar minuten. ".. ja? " - " wie geht es dir .. " - " ja, keine ahnung gut was denn sonst, du hast mich sitzen gelassen, schon wieder " - " es .. ich war auf dem weg zu dir, mir wurde schwindelig, ich lüge nicht .. es tut mir leid, schon wieder " - " ja, ok egal " - " morgen, ich schwöre es dir " - " nein, schon ok sag mir nichts, wenn du dir nicht sicher bist " - " hör mir zu, wenn ich dir etwas verspreche, halte ich es auch, ja mir gehts schlecht, mein kopf tut weh, alles dreht sich in meinen augen, es drückt alles, aber wenn ich dir etwas sage, dann glaub mir bitte ... ich liebe dich, du bist alles was ich habe, alles. du bist mein .. " er stottert. er weint er fängt an zu weinen und zu reden. ich steh da wie eine statur. mein herz schlägt langsamer. er kann nicht mehr, ich spürs. ich wollte nicht, ich will nicht mehr ich will aufhören ich will das alles nicht mehr so machen, ich hab mich bei allem falsch entschieden, allem. " wieso weinst du, was habe ich gemacht, wieso tust du mir das an. wieso muss ich wegen dir immer leiden. du schmeist mir sachen an den kopf und am ende bin ich diejenige, der es schlecht geht " - " er weint und weint. ich krieg tränen in den augen, " hör auf was hast du vor wieso tust du das immer wieso rufst du mich immer kurz an bevor du wieder was machst, wieso willst du dass ich dich leiden sehe und auch leide. diese ganzen wunden öffnen sich immer wieder, ich fang an mich an die anderen male zu erinnern, er tut das immer und immer wieder, er denk nicht an mich, nicht mal an sich selbst. ich krieg sie nie ganz zu, er ist der grund, weshalb sie sich immer wieder öffnen "nein, ich will nicht mehr, tu was du willst du bist nicht reif, du benimmst dich wie 16 . ich fange an zu weinen " du meinst ich bin alles was du hast? " er redet nicht, er kann nicht. " du bist nie für mich da, du weist nichts über mich, im grunde genommen nicht was hier abläuft und nicht wie es mir wirklich geht. wieso soll ich es für dich sein, wie denn ich bin noch ein kleines kind, wieso verstehst du das nicht verdammt. " tränen laufen über mein gesicht.. " wie oft hast du das schon getan - ich mach mir sorgen. ich bin die diejenige die stunden wach bleibt. wach bleibt und wartet, dass du sie anrufst um zu wissen dass es dir gut geht. ich bin die jenige die leidet, ich. " er weint immernoch, ich kann nicht mehr zuhören, mein herz wird kalt und mir gehts schlecht. " egal, ich liebe dich tschüss. tschüss egal .." er kann sich nicht zusammenreißen, er weint und legt auf 

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