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Sonntag, 10. Juni 2012

theres a game called circle and i dont know how

ich komme nicht rüber, habs versucht, alles. ich schaffs nicht, keine Ahnung wieso. ich steck hier fest, es ist so dunkel und der wind kalt. vor mir, genau vor meinen Füße, genau vor meiner Nase, diese riesige Wand, diese große Mauer, dieses riesige Stück nichts. ich mag nicht mehr, ich komme hier nicht weiter. ich mag nicht mehr, alles tut nur noch weh.nein, ich bin kein Versager, es gab schon solche Tage, natürlich. aber es wiederholt sich alles nach einer Zeit, und ich steh wieder hier, vor etwas, was mich nicht weiter lassen will. ich merke, wie sinnlos es ist, ich fühl mich nicht stärker, jedes mal ein Stück weiter zu sehn, eher kaputt, weil sie dass alles im Kreis dreht. weil ich so blöd war, und dachte dieser Weg war richtig. irgendetwas, irgendwer bringt mich dazu, das zu tun, was sich gerade in meinem Kopf abspielt .. ich mach ein Schritt zurück, dreh mich um es sieht so anders aus, ich hab nie in dieser Richtung geschaut, nie drauf geachtet, wie es dort aussieht. ich lauf irgendwo hin. die Sonne geht auf und es ist so angenehm frisch hier, nach ner Weile fang ich an es zu mögen, zu laufen und laufen, weg von dieser Mauer. die Atmosphäre wird besser, je weiter ich laufe, je besser wird es, ich spür's . ich bin immer nur hin und her gelaufen, ich bin weg - endlich. diese Wärme, dieses ganze grün überall es ist wunderschön, wunderschön neu. es gefällt mir. wieso ? wieso gefällt es mir. ich weiß nicht wo ich mich befinde, nicht mal wohin ich laufe.. nur dass ich es für richtig halte, mehr nicht. schritt für schritt. das Gezwitscher dieser blauen Vögel überspielt meine Gedanken. ich will nicht wieder anfangen nach zudenken, es fühlt sich richtig an, fertig . 

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