kam vor vier Stunden nachhause, auf den Straßen war keiner mehr, der Himmel dunkelblau gefärbt und die Laternen die jede fünf Meter an der Straße stehen, leuchteten jetzt auf
in den Wohnungen war jetzt wohl alles ruhig, die lichter die sonst durch die Fenster zu sehen sind, waren aus und alle Autos davor geparkt
ich laufe, ohne auf den Boden, die zebrastreifen, den Gehweg und auf die Gleise zu schauen, bin müde und mit den Gedanken wo anders
meine Augen fallen kurz zu, meine Tasche halte ich an der hand und es scheint als würde sie mich runterziehen obwohl sie leer ist
alles scheint schwer zu werden, sogar der Kopf, der sein Gewicht an der Stange der Ampel fallen lässt
Suche mein bett und lass alles fallen, ich bin müde und das schon die ganze Zeit
der Kopf brummt, ob er mir was sagen will?
jetzt fallen mir deine Worte ein und ich will sie suchen, versuche mich wieder in den Tag hineinzuversetzen und sehe dein Gesicht, deine Augen die meine nie aus dem weg gelassen haben und ich seh dein lächeln und spüre wie meine Lunge nach Luft greift und fühle mich so frei
jetzt ist es 02:39 vier Stunden sind vorbei gegangen, die Müdigkeit ist verblasst und das einzige was durch meinen Kopf geht ist ob ich bei diesem Atemzug Freiheit spüre oder doch das Gegenteil?
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