Samstagabend. alle anwesend, auch die eine frau die ich kaum kenne, eigentlich gar nich kenne. haben gleich elf Uhr und wir fahren gleich los. du fragst mich, ob ich ihre nummer habe und merkst nicht dass du mich nervst, merkst nicht, dass du dich eigentlich nicht mehr melden brauchst, aber so bist du nunmal. so bin ich. höre wie sie im wohnzimmer versuchen zu flüstern und versuchen sich leise diese situation gut zu reden, was sag ich da, eben fiel das wort zuspät - und ja, das ist es vielleicht wirklich, vielleicht ist es das schon länger gewesen, ohne, dass wir es überhaupt gemerkt haben, ohne überhaupt darüber nachzudenken. draußen, der regen der
Hatte die Zeit nicht mehr, dies hier weiter zu schreiben, aber hier bin ich
Montagabend, in ein paar Minuten 21 Uhr. Draußen ist es noch hell, Vogelgezwitscher im Garten. Große grüne Bäume, die den Himmel teilweise verdecken. Es hat endlich aufgehört zu regnen aber die Luft ist immernoch kalt. Alle sitzen im Wohnzimmer vor dem Ferseher, außer er. Er liegt in seinem Bett, im anderen Zimmer, alleine und in einer anderen Welt. Eine Welt, die keiner von uns jetzt betreten kann, wahrscheinlich weiß er selbst nicht genau, wo er ist und was seit ein paar Tagen los ist. Keiner der ihn rausholt, keiner der ihm sagt, dass alles gut wird, keiner der weiß, wann es passiert und keiner, der sich bei diesem Gedanken Tränen weghalten kann. 01:00 Uhr Nachts steh bei ihm, vor seinem Bett mit der Hand auf diesem hölzernen Ausgang, der seit mindestens einem Monat zu gesperrt ist. Schau nach draußen, keiner mehr auf den Straßen. Wenige Autos, wenige Lichter. Sein Aussetzen beim Atmen, seine angeschwollenen Hände an seiner knochigen Hüfte, schau in sein Gesicht, farblos. Halte meine Hand an seine, nurnoch Kälte, die bei ihm durchströmt. Versuch sie wieder warm zu kriegen, halt sie fest an meine. ,,noch ein bisschen, noch ein bisschen, gleich wird dir wieder warm, versprochen." Angst, die sich durch meinen Körper zieht. Hoffnung, die Stück für Stück einen anderen Weg nimmt und Hände, die auch langsam kalt werden. Diesmal fällt das Atmen uns beiden schwer. Tränen die fallen und fallen; und ich halte sie immernoch, deine Hände. Sie fangen an, meine zu drücken. Du hältst sie, meine hände. ,,Ist alles okay? Ich bin noch hier.." Schau ihm in die Augen, sie fallen wieder zu, leicht. Er ist wieder in seiner eigene Welt, aber seine Augen noch geöffnet. Das Morphium, dass sich durch seine Adern zieht, läuft und läuft. Ich bleibe hier, keine Sorge. Ich weiß, an was ich denken soll und an was ich nicht denken darf, jeden Tag werd ich mit beidem konfrontiert, mein kopf spinnt herrum und langsam wird einiges ein wenig zu viel. Tagelang wird hier geweint, meine Brust sticht. Aber ich bin bei dir und du bist bei mir, immer und für immer. Das weiß ich
Hatte die Zeit nicht mehr, dies hier weiter zu schreiben, aber hier bin ich
Montagabend, in ein paar Minuten 21 Uhr. Draußen ist es noch hell, Vogelgezwitscher im Garten. Große grüne Bäume, die den Himmel teilweise verdecken. Es hat endlich aufgehört zu regnen aber die Luft ist immernoch kalt. Alle sitzen im Wohnzimmer vor dem Ferseher, außer er. Er liegt in seinem Bett, im anderen Zimmer, alleine und in einer anderen Welt. Eine Welt, die keiner von uns jetzt betreten kann, wahrscheinlich weiß er selbst nicht genau, wo er ist und was seit ein paar Tagen los ist. Keiner der ihn rausholt, keiner der ihm sagt, dass alles gut wird, keiner der weiß, wann es passiert und keiner, der sich bei diesem Gedanken Tränen weghalten kann. 01:00 Uhr Nachts steh bei ihm, vor seinem Bett mit der Hand auf diesem hölzernen Ausgang, der seit mindestens einem Monat zu gesperrt ist. Schau nach draußen, keiner mehr auf den Straßen. Wenige Autos, wenige Lichter. Sein Aussetzen beim Atmen, seine angeschwollenen Hände an seiner knochigen Hüfte, schau in sein Gesicht, farblos. Halte meine Hand an seine, nurnoch Kälte, die bei ihm durchströmt. Versuch sie wieder warm zu kriegen, halt sie fest an meine. ,,noch ein bisschen, noch ein bisschen, gleich wird dir wieder warm, versprochen." Angst, die sich durch meinen Körper zieht. Hoffnung, die Stück für Stück einen anderen Weg nimmt und Hände, die auch langsam kalt werden. Diesmal fällt das Atmen uns beiden schwer. Tränen die fallen und fallen; und ich halte sie immernoch, deine Hände. Sie fangen an, meine zu drücken. Du hältst sie, meine hände. ,,Ist alles okay? Ich bin noch hier.." Schau ihm in die Augen, sie fallen wieder zu, leicht. Er ist wieder in seiner eigene Welt, aber seine Augen noch geöffnet. Das Morphium, dass sich durch seine Adern zieht, läuft und läuft. Ich bleibe hier, keine Sorge. Ich weiß, an was ich denken soll und an was ich nicht denken darf, jeden Tag werd ich mit beidem konfrontiert, mein kopf spinnt herrum und langsam wird einiges ein wenig zu viel. Tagelang wird hier geweint, meine Brust sticht. Aber ich bin bei dir und du bist bei mir, immer und für immer. Das weiß ich
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