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Montag, 10. Februar 2014

background character comin out

Das hier ist mein 99. Post, von denen, die ich nicht gelöscht habe. Weiß gar nicht was ich schreiben soll. Fangen wir mal da an, dass es ein Montagabend ist, ich bei meinem Opa im Zimmer bin und es draußen schon dunkel ist. Die Lichter der Bushaltestelle und die, der Laternen, die Gegend hier immer ein wenig wachhalten und mich genauso. Der Fernseher läuft, mein Opa ist noch wach und komischerweise funktioniert meine Tastatur einwandfrei. Keiner von uns redet, beide mit eigenen Gedanken beschäftigt. Im anderen Wohnzimmer läuft der andere Fernseher und meine Mutter sitzt neben meiner Oma, wenn sie nicht liegt. Bei beiden läuft was italienisches, aber nicht dasselbe. Die sind mit ihrer Serie beschäftigt, dass ich hier sitze und ich gerne wo anders wäre, merkt keiner. Wie auch immer.. Es ist ein angenehmer Montagabend, ich versuch mir meine schlechten Gedanken wegzudenken und alles andere ist auch in Ordnung. Mir geht es gut, was sich hoffentlich nicht gleich wieder ändern wird. Das Wetter ist angenehm und die Musik die läuft, auch. Ich weiß, dass Tage kommen werden, an denen ich mir wünsche, ich träume und ich weiß, dass es keine guten Träume wären. Weiß, dass sovieles gerade besser sein könnte, aber ich nehm es wie's ist. Es ist endlich viertel nach neun, will schlafen. Seit tagen. Will älter sein, endlich durch dieses ganze Chaos durch sein und mich gut fühlen, gedankenlos. Ich weiß, dass später immer ein paar Probleme auftauchen werden, aber ich weiß auch, dass ich dann stark sein werde, ich weiß es. Ich brauch gute Musik , irgendwas das mich ein Stück hochzieht, jemanden der mich halten will, bitte alles, aber nicht das hier. Nicht mehr. Es gibt soviele Menschen, die ich hätte halten können, aber ich wollte's nicht. Hab ihn heute in der Stadt gesehen. Einige Sekunden früher und er wäre an mir vorbei gelaufen, hätte mich gesehen, hätte mich gerufen. Deshalb bin ich weitergelaufen, einmal umgedreht, weil ich weiß, wie sehr ich's mir vor einiger Zeit gewünscht hätte und wie wenig mir das jetzt noch bedeutet, obwohl er ein guter Mensch ist. Mein Hals fühlt sich an, als würde ich 40 Jahre lang rauchen, mit Steinen zugesperrt. Ich rauche nicht, heute zumindest nicht. Ist es schlimm, nicht zu wissen was man in der Zukunft will? Wo man stehen möchte und wen man bei sich haben will? Ich will soviel, und doch ändert sich das Meiste davon immer wieder.. Ich hoffe, das ist nicht so schlimm, hoffe, dass ich was erreiche. Dass ich Leute bei mir habe, die ich brauche, dass es mir gut gehen wird und dass alles andere auch gut wird. Wollte einen guten, schönen Post schreiben, trotzdem stehen hier soviele Dinge die ins Negative schwanken, nehmt wie ihr's wollt bis bald 

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